Bedarfsanalyse notwendig

Dazu unser Fraktionsvorsitzender Reiner Nußbaum im Gemeinderat,

„Im Aktenvermerk zum Zustand der Stadthalle steht: „Es wird von einer Restnutzungsdauer von 15-20 Jahren ausgegangen“. Diese Feststellung ist für die CDU-Fraktion Handlungsleitend.
Wir benötigen eine Stadthalle und diese muß für die „Restnutzungsdauer“ funktionsfähig sein.
Also die Beseitigung der Brandschutzmängel und eine vorschriftsgerechte Bühnentechnik sind Pflichtaufgaben. Wir geben dafür knapp 600.000.- € aus und müssen aus Haushaltsmehreinnahmen der letzten Jahre Rücklagen verwenden. So weit alternativlos und in Ordnung.
Für die CDU-Fraktion kann ich allerdings jetzt schon signalisieren, dass wegen eines fehleranfälligen Sensors an den WC-Anlagen keine Zustimmung zu weiteren 370.000.- € zur Sanierung der WC-Anlagen erfolgen wird.
Nun lautet ja die Überschrift zum Beratungspunkt „Betriebs- und Sanierungskonzept“. Deshalb haben wir den aktuellen Betrieb in den Vorberatungen hinterfragt. Wir reden bei der Stadthalle von einem Deckungsgrad von 17 % und einem jährlichen Abmangel/Defizit größer 400.000.- €, der ja durch unseren heutigen Beschluss tendenziell erhöht wird. Deshalb haben wir nach der aktuellen Nutzung gefragt.
68 Veranstaltungen in 2018, davon ca. ein Drittel private Feiern. Das Jahr hat 365 Tage. Das sollte zum Nachdenken anregen. Ich wieß nicht, ob wir mit Steuermitteln Hochzeiten subventionieren müssen. Wir haben hohen Druck auf unserer Sanierungsliste der Pflichtaufgaben von Schulen bis zu den Straßen und Brücken und auf der Wunschliste steht noch ein Sportbad.
Also in der Tat, wir müssen über das Betriebskonzept der Stadthalle nachdenken. Die Betriebskosten sind das Problem. Ideen zur Senkung des Abmangels sind gefordert – hier sehen wir die Stadtverwaltung in der Pflicht Vorschläge zu machen.
Langfristig ist jedoch eine Markt- und Bedarfsanalyse, ein daraus abgeleitetes Nutzungs- und Raumkonzept mit einem Betriebskonzept und dessen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung notwendig“.

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